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DGHT-Arbeitsgemeinschaft Iguana

Tagung 2008

Tagung DGHT-AG Iguana 2008
Das Programm der Tagung in Laupheim bei Ulm


Freitag, 13.06.2008

  • 17.30 Uhr: Treffen, Abendessen
  • 20.30 Uhr: Heiko Werning, Berlin: Florida – ein amerikanischer „melting pot" auch für Leguane Florida hat sich im Lauf der letzten Jahrzehnte zu einer Art Freiluftterrarium entwickelt; auf kleinstem Raum kann man hier Grüne Leguane und die verschiedensten Anolis-Arten von verschiedensten Karibik-Inseln beobachten. Und mit etwas mehr Glück auch die beiden einheimischen Stachelleguane und den Rotkehlanolis. (90 min.)
  • danach: Geselliges Beisammensein „open end"

Samstag, 14.06.2008

  • 9.00 Uhr: Gemeinsames Frühstück
  • 10.00 Uhr: Andreas Huy, Sankt Ingberg: 10 Jahre „Research and Breeding Station Utila" Das Schutzprojekt für den Utila-Schwarzleguan ist eng mit der AG Iguana verbunden, und Andreas Huy ist einer der Pioniere, der von Anfang an dabei war und die Station bis heute regelmäßig besucht. Mit brandaktuellen Eindrücken und Bildern aus dem Frühjahr 2008 (45 min.)
  • 10.45 Uhr: Alexander Gutsche, Berlin: Schwarzleguane (Ctenosaura) im nordöstlichen Honduras: Phylogeographie, Hybridisierung und spezielle Ökologie von Ctenosaura bakeri Alexander Gutsche war Leiter der „Research and Breeding Station Utila" und promovierte über die Ökologie der hondurensischen Schwarzleguane. Heute gibt er uns einen Überblick über seine Ergebnisse. (45 min.)
  • 11.30 Uhr: Kaffeepause (30 min.)
  • 12.00 Uhr: Axel Kwet, Stuttgart: Die Leguane Südbrasiliens Südbrasilien bietet eine faszinierende Landschaft mit seinem dramatisch zur Küste abfallenden Araukarienplateau, großen Dünengebieten, Resten der Mata Atlantica, des stark gefährdeten Atlantischen Regenwaldes, sowie den Einflüssen der Pampa. Axel Kwet hat dort jahrelang an Froschgemeinschaften geforscht; aber auch wenig bekannte Leguane besiedeln diese Region. (30 min.)
  • 12.20 Uhr: Andreas Schlüter, Stuttgart: Regenwaldforschung in Südamerika Das Amazonasbecken beherbergt das bis heute größte Regenwaldgebiet der Welt, die Heimat einer unvergleichlichen Biodiversität. Andreas Schlüter vom Rosensteinmuseum in Stuttgart forscht hier seit Jahrzehnten und stellt uns die oft beschwerliche Feldarbeit im Dschungel vor. Hoffentlich hat er auch einen Leguan gefunden. (30 min.)
  • 13.00 Uhr: Peter Fritz, Berlin & Benjamin Scheler, Ulm: Erfahrungen bei der (auch gemeinsamen) Haltung des Chuckwallas (Sauromalus ater) und des Blauen Stachelleguans Sceloporus cyanogenys Zwei braune „Evergreens" für Trockenterrarien – Chuckwallas und Blaue Stachelleguane gehören zu den terraristischen Klassikern unter den nordamerikanischen Leguanen. Peter Fritz und Benjamin Scheler berichten über die Gestaltung und technische Ausstattung ihrer Terrarien für diese Sonnenanbeter, ihre Erfahrungen mit der Haltung und Nachzucht dieser Arten sowie über Möglichkeiten, beide zu vergesellschaften. (30 min.)
  • 13.30 Uhr: Mittagspause
  • 15.00 Uhr: Mitgliederversammlung (60 min.)


Iguana-Block

  • 16.00 Uhr: Markus Baur, München: Leguan-Auffangstationen: Notwendigkeit & Erfahrungen Markus Baur hat die Reptilienauffangstation der Uni München aufgebaut und über Jahre geleitet. Er berichtet von dem besonderen Problemfall „Grüner Leguan". (30 min.)
  • 16.30 Uhr: Christian Kraschinsky, Sankt Ingbert: Eine Anlage zur Haltung Grüner Leguane Auf vielfachen Wunsch: Ein Terrarianer stellt ganz praktisch seine Anlage vor, vom Bau über die Ausstattung bis zu seinen Erfahrungen mit den Iguanas. (20 min.)
  • 16.50 Uhr: Katja Frank, Wickede: Videos mit Live-Kommentar: Die Zähmung von Grünen Leguanen Auf youtube sind „katjasiguanas" längst ein Renner, heute zeigt die Urheberin einen Teil ihres umfangreichen Filmmaterials rund um die Zähmung Grüner Leguane und berichtet uns von ihren diesbezüglichen Erfahrungen (20 min.)
  • 17.10 Uhr: Nikola Pantchev, IDEXX Vetmedlabor, Ludwigsburg: Parasitosen des Grünen Leguans in Menschenobhut (45 min inkl. Diskussion). Nicht nur dank der unzähligen Farmzuchten in unseren Terrarien ein Dauerbrenner – Parasiten bei Iguana iguana. Welche kommen häufig vor? Wie gefährlich sind sie? Wie erkennt man sie? Was muss man tun? Hilfestellung von einem Tierarzt aus einem großen Untersuchungslabor.
  • 18.00 Uhr: Frank Mutschmann, Exomed, Berlin: Ernährung Grüner Leguane Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter von Leguanherrchen wie -frauchen mehr: Was bedeutet artgerechte Ernährung? Fällt der Leguan wirklich gleich vom Ast, wenn er Grünen Salat frisst? Und welche Erkrankungen drohen bei falscher Ernährung? Ein erfahrener Tierarzt berichtet aus der Praxis. (30 min.)


Anolis-Block

  • 16.00 Uhr: Thomas Baum, Neu Isenburg: Jamaika –Leguanbeobachtungen in der Karibik und Haltungserfahrungen mit Anolis garmani Anolis garmani gehört zu den prächtigsten großen Anolis. Thomas Baum hat die Tiere nicht nur im Terrarium gepflegt, er hat sie auch auf ihrer Heimatinsel besucht; und neben den „grünen Riesen" auch weitere Anolis und den vom Aussterben bedrohten Jamaika-Wirtelschwanzleguan (Cyclura collei) (30 min.)
  • 16.30 Uhr Uwe Bartelt, Voerden: Anolisvielfalt im Terrarium Bodenanolis, Grasanolis, Zweiganolis – die Saumfinger haben die unterschiedlichsten ökologischen Nischen erschlossen, und darauf muss man auch im Terrarium Rücksicht nehmen. Anolis-Veteran Uwe Bartelt erklärt, worauf man achten muss. (45 min.)
  • 17.15 Uhr: Gemischte Beiträge zu verschiedenen Anolis



  • 18.30 Uhr: Abendessen
  • 20.00 Uhr: Großer Abendvortrag: Guy Kremer, Leudelange/Luxemburg: Eine Rundreise der Karibikinsel Martinique auf der Suche nach den verschiedenen Unterarten von Anolis roquet Zum Ausklang des Tages karibische Entspannung mit Postkarten-Landschaften und farbenfrohen Leguanen (90 min.)
  • danach: Geselliges Beisammensein „more open end"

Sonntag, 15.06.2008

  • 9.00 Uhr: Gemeinsames Frühstück
  • 10.00 Uhr: Tobias Eisenberg, Gießen: Eine weitgehend unbekannte Schönheit: Beobachtungen an Enyalioides heterolepis in Panama (20 min.) Die Gattung Enyalioides gehört zu den geheimnisvollsten und faszinierendsten Leguanen. Tobias Eisenberg ist es gelungen, die selten beobachteten Tiere in Panama zu fotografieren.
  • 10.20 Uhr: Markus Baur, München: Kastration männlicher Grüner Leguane – ein Lösungsansatz zur Unterbringung „überzähliger" Leguanmännchen? Zum Schluss noch einmal Zündstoff: Das Problem der vielen zu groß gewordenen Leguane ist uns allen gut bekannt, und die Dauerfrage lautet: Wohin mit den ganzen unverträglichen Männchen? Ist Kastration eine Lösung? Markus Baur stellt Technik der Kastration und Erfahrungen mit kastrierten Leguanmännchen vor. Anschließend bleibt Raum zur Diskussion und Fragerunde. (55 min.)
  • 11.15 Uhr: Kaffeepause
  • 11.45 Uhr: Großer Abschlussvortrag Berthold Kroker, Rainau: Warum haben alle Leguanmännchen in der Natur längere Rückenstacheln? Wie schwierig ist es wirklich, Grüne Leguane in Gefangenschaft zu pflegen? Eine kritische Betrachtung der Leguanhaltung im Terrarium – ein kleiner Rundumschlag bezüglich der Leguanhaltung mit Rückblicken auf 16 Jahre praktische Erfahrung (Mittelamerikaerlebnisse, Lustiges, Trauriges, Kurioses). Ein Vortrag, der jedem Leguanhalter bewusst macht, welche Verantwortung er trägt. (90 min.)
 
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